05 Mai 2026

Retelit startet Bau eines neuen KI-fähigen und nachhaltigen Rechenzentrums in Mailand Corsico

Der vor einigen Monaten angekündigte Investitionsplan über 350 Millionen Euro nimmt konkrete Gestalt an.
Ein 18.000 Quadratmeter großes Rechenzentrum mit 13,6 MW Leistung zur Unterstützung von KI und digitaler Innovation.

Retelit -
PRESSEMITTEILUNG

Retelit, führendes Telko- und IKT-Unternehmen Italiens mit Fokus auf den B2B-Markt, gibt den Beginn der Bauarbeiten für sein neues KI-fähiges Rechenzentrum in Corsico mit einer Leistung von 13,6 MW bekannt und plant die erste Kapazitätsfreigabe bis 2027. Das Rechenzentrum soll die wachsende Nachfrage nach rechenintensiver Infrastruktur und KI-gestützten Anwendungen bedienen sowie digitale Dienste im weiteren Sinne — von Cloud bis Edge Computing — unterstützen.

Der Baubeginn folgt wenige Monate nach dem Kauf eines Grundstücks, das zuvor Marcegaglia gehörte, und ermöglicht die Revitalisierung einer ehemaligen Industriefläche der Stahlindustrie in der Nähe des Autobahnrings, auf der zwei Industriehallen und ein dreigeschossiges Bürogebäude standen.

Das neue Rechenzentrum wird eine Gesamtfläche von 18.000 Quadratmetern umfassen, auf der zwei identische Rechenzentrums­gebäude errichtet werden. Es wird den höchsten Hyperscaler-Zuverlässigkeitsstandards entsprechen und nach modernsten Technologien mit minimalem Umwelteinfluss gebaut. Das Projekt sieht wasserbasierte Kühlsysteme im geschlossenen Kreislauf vor, um das Grundwasser der Region zu schützen, ergänzt durch Liquid-Cooling-Systeme für die KI-Serverkühlung — KI-Server erzeugen bis zu zehnmal mehr Wärme als herkömmliche Server. Darüber hinaus wird das Rechenzentrum die Rückgewinnung der Abwärme zur Energieerzeugung zum Nutzen von Haushalten und Unternehmen der Region ermöglichen.

Das Rechenzentrum in Corsico wird integraler Bestandteil des Avalon Campus-Ökosystems von Retelit sein — des größten Interconnection Hubs Italiens mit über 170 Betreibern, Content Delivery Networks, Medienunternehmen und OTTs.

Mit dem Rechenzentrum in Corsico setzt Retelit seinen dreijährigen Investitionsplan über 350 Millionen Euro konsequent um, den CEO Jorge Álvarez im vergangenen Jahr angekündigt hatte. Darüber hinaus sieht die Strategie die Entwicklung eines weiteren Standorts in Mailand Bisceglie vor, durch die Umnutzung bereits identifizierter und erworbener Gebäude, die zu den 38 bereits bestehenden und firmeneigenen Standorten hinzukommen werden.

Dieses Rechenzentrumsnetz, das sich von Treviso bis Bari über ganz Italien erstreckt, ist entscheidend für die Reduzierung von Latenzzeiten und leistet gleichzeitig einen wesentlichen Beitrag zur digitalen Souveränität des Landes — indem sichergestellt wird, dass sensible Daten innerhalb physischer und regulatorischer Grenzen geschützt bleiben.

"Wir glauben fest an Italiens Rolle als künftiger digitaler Hub des Mittelmeers und wollen dieses Wachstum durch Investitionen in Rechenzentren fördern, die unverzichtbare Pfeiler für die technologischen Entwicklungen rund um künstliche Intelligenz sind und ein zentrales Asset unserer Strategie bleiben", erklärt Jorge Álvarez, CEO von Retelit. "Wie schon in der Vergangenheit haben wir uns auch diesmal dafür entschieden, auf einer bereits bebauten Fläche zu bauen und Nachhaltigkeit mit höchsten Standards in Bezug auf Leistung, Sicherheit, Zuverlässigkeit und Effizienz zu verbinden".

"Rechenzentren sind strategische Infrastrukturen für das Land, die notwendig sind, um den technologischen Fortschritt zu unterstützen. Wir halten es für wichtig, dass unser Gebiet wieder attraktiv für hochwertige Innovationsinvestitionen geworden ist — durch die Revitalisierung stillgelegter Flächen im Einklang mit ökologischer Nachhaltigkeit und durch die Rückgewinnung von Abwärme, die ins Fernwärmenetz eingespeist wird und so ein vorbildliches Entwicklungsmodell schafft", erklärt die Gemeindeverwaltung.

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